Die Alexander-Technik

Was ist Alexander-Technik?

Anders als Sie viel­leicht ver­mu­ten, ist die Alex­an­der-Tech­nik jetzt schon gut 100 Jah­re alt und ver­mit­telt einen har­mo­ni­schen, beweg­li­chen und kraft­vol­len Kör­per­ge­brauch. Unse­re Bewe­gun­gen und Hal­tun­gen wer­den so ver­än­dert, dass wir einen guten Gebrauch unse­res Kör­pers mit einem Mini­mum an Kraft­auf­wand errei­chen. Denn obwohl unse­re Kör­per ent­wor­fen sind, um sich mit Leich­tig­keit und Frei­heit, unter­stützt durch die Wir­bel­säu­le, zu bewe­gen, ent­wi­ckeln wir oft gewohn­heits­mä­ßi­ge Ver­span­nungs­mus­ter, die die­se Frei­heit stö­ren. Sie kön­nen Schmerz ver­ur­sa­chen, unse­re Beweg­lich­keit ein­schrän­ken, unse­re Krea­ti­vi­tät blo­ckie­ren und zu Krank­hei­ten füh­ren. Indem wir den Kör­per zurück­füh­ren in eine har­mo­ni­sche Kör­per­hal­tung und in fle­xi­ble, flie­ßen­de Bewe­gun­gen, wer­den wir prä­sen­ter für jeden ein­zel­nen Moment, bewuss­ter für unse­re krea­ti­ven Mög­lich­kei­ten und füh­len uns woh­ler in unse­rem Kör­per. Bewuss­tes Inne­hal­ten (Inhi­bi­ti­on) ermög­licht, auf einen inne­ren oder äuße­ren Reiz anders als gewohnt zu reagie­ren. Dies gibt die Frei­heit, zwi­schen ver­schie­de­nen Reak­ti­ons­mög­lich­kei­ten bewusst zu wäh­len. Dabei ist unser “Geist” von größ­ter Wich­tig­keit. Denn alle unse­re Bewe­gungs- und Hal­tungs­mus­ter sind im Unter­be­wusst­sein “abge­spei­chert” und müs­sen von uns ins Bewusst­sein geholt wer­den, um ver­än­dert wer­den zu kön­nen. Es fin­det kei­ne Ver­än­de­rung des Kör­pers ohne Geist und umge­kehrt statt!

Ablauf einer Alexander-Technikstunde?

Anders als Sie viel­leicht ver­mu­ten, ist die Alex­an­der-Tech­nik jetzt schon gut 100 Jah­re alt und ver­mit­telt einen har­mo­ni­schen, beweg­li­chen und kraft­vol­len Kör­per­ge­brauch. Unse­re Bewe­gun­gen und Hal­tun­gen wer­den so ver­än­dert, dass wir einen guten Gebrauch unse­res Kör­pers mit einem Mini­mum an Kraft­auf­wand errei­chen. Denn obwohl unse­re Kör­per ent­wor­fen sind, um sich mit Leich­tig­keit und Frei­heit, unter­stützt durch die Wir­bel­säu­le, zu bewe­gen, ent­wi­ckeln wir oft gewohn­heits­mä­ßi­ge Ver­span­nungs­mus­ter, die die­se Frei­heit stö­ren. Sie kön­nen Schmerz ver­ur­sa­chen, unse­re Beweg­lich­keit ein­schrän­ken, unse­re Krea­ti­vi­tät blo­ckie­ren und zu Krank­hei­ten füh­ren. Indem wir den Kör­per zurück­füh­ren in eine har­mo­ni­sche Kör­per­hal­tung und in fle­xi­ble, flie­ßen­de Bewe­gun­gen, wer­den wir prä­sen­ter für jeden ein­zel­nen Moment, bewuss­ter für unse­re krea­ti­ven Mög­lich­kei­ten und füh­len uns woh­ler in unse­rem Kör­per. Bewuss­tes Inne­hal­ten (Inhi­bi­ti­on) ermög­licht, auf einen inne­ren oder äuße­ren Reiz anders als gewohnt zu reagie­ren. Dies gibt die Frei­heit, zwi­schen ver­schie­de­nen Reak­ti­ons­mög­lich­kei­ten bewusst zu wäh­len. Dabei ist unser “Geist” von größ­ter Wich­tig­keit. Denn alle unse­re Bewe­gungs- und Hal­tungs­mus­ter sind im Unter­be­wusst­sein “abge­spei­chert” und müs­sen von uns ins Bewusst­sein geholt wer­den, um ver­än­dert wer­den zu kön­nen. Es fin­det kei­ne Ver­än­de­rung des Kör­pers ohne Geist und umge­kehrt statt!
“All that I am try­ing to give you is a new expe­ri­ence.”
F.M. Alex­an­der

Wer war F.M. Alexander?

Fre­de­rick Mat­thi­as Alex­an­der wur­de 1869 in Tas­ma­ni­en als Ältes­ter von acht Geschwis­tern gebo­ren. Mit 17 Jah­ren nahm er sei­ne ers­te Stel­le in einem Büro der Berg­werk­stadt Mount Bisch­off an und begann gleich­zei­tig in sei­ner Frei­zeit mit Musik- und Schau­spiel­un­ter­richt. Drei Jah­re spä­ter zog er nach Mel­bourne, Aus­tra­li­en, um sei­nem Inter­es­se für Thea­ter und Musik nach­ge­hen zu kön­nen und um sei­ne Aus­bil­dung als Rezi­ta­tor und Schau­spie­ler zu ver­voll­stän­di­gen. Er hat­te bald Erfolg, doch Atem­be­schwer­den und zuneh­men­de Hei­ser­keit führ­ten beim Rezi­tie­ren zum Ver­sa­gen sei­ner Stim­me. Die­ses Pro­blem zeig­te sich nur auf der Büh­ne, und da ver­schie­de­ne Ärz­te kei­ne Dia­gno­se stel­len konn­ten, rie­ten sie ledig­lich zur Scho­nung sei­ner Stim­me.

Also beschloss er, sei­nen Schwie­rig­kei­ten selbst auf den Grund zu gehen. Er fand her­aus, dass er durch die Art und Wei­se, wie er sei­nen Kör­per beim Spre­chen benutz­te, sei­ne Stimm­pro­ble­me selbst ver­ur­sach­te. Durch Selbst­be­ob­ach­tung mit­hil­fe meh­re­rer Spie­gel stell­te er fest, dass er den Kopf beim Rezi­tie­ren nach vor­ne und unten, die Schul­tern nach oben zog, dadurch den Brust­korb ver­eng­te und Druck auf den Kehl­kopf aus­üb­te.
 
Auch wenn er sich schnell von sei­nen aku­ten Stimm­pro­ble­men befrei­en konn­te, ließ ihn sein grund­sätz­li­ches Inter­es­se die Expe­ri­men­te wei­te­re 10 Jah­re fort­füh­ren. So ent­wi­ckel­te er auf erfah­rungs­wis­sen­schaft­li­cher Grund­la­ge eine Metho­de, mit der Reak­ti­ons- und Ver­hal­tens­wei­sen im täg­li­chen Leben erkannt und ver­än­dert wer­den kön­nen und ein aus­ge­wo­ge­ner und natür­li­cher Gebrauch des Selbst ermög­licht wird. Wäh­rend er wei­ter­hin als Schau­spie­ler und Rezi­ta­tor arbei­te­te, wand­ten sich Kol­le­gen immer häu­fi­ger wegen ihrer eige­nen Stimm- und Atem­pro­ble­me an ihn, eben­so schick­ten Ärz­te ihm ihre schwie­ri­gen Fäl­le. Man nann­te ihn ‘the breathing man’. Zuerst in Mel­bourne, spä­ter in Syd­ney, wo er als Direk­tor am Ope­ra­tic and Dra­ma­tic Con­ser­va­to­ri­um tätig war, und anschlie­ßend in Lon­don, wur­de sei­ne Arbeit bekannt.
 
Wäh­rend des Ers­ten Welt­krie­ges ließ Alex­an­der sich in New York nie­der. Nach Kriegs­en­de wirk­te er bis 1929 halb­jähr­lich wech­selnd in den USA und in Lon­don. 1930 ent­stand die ers­te Aus­bil­dungs­klas­se für Leh­re­rin­nen und Leh­rer der Alex­an­der-Tech­nik in Lon­don. Zu Beginn des 2. Welt­krie­ges zog er wie­der in die USA, kehr­te aber 1943 end­gül­tig nach Lon­don zurück. An sei­nem acht­zigs­ten Geburts­tag wur­de in Lon­don die ers­te Gesell­schaft für Alex­an­der-Tech­nik (STAT) gegrün­det. F.M. Alex­an­der starb 1955, 86-jäh­rig, in Lon­don.

Galerie F.M. Alexander